Future Security – Forum für Sicherheits- und Ver‍tei‍di‍gungsfor‍schung des Fraunhofer VVS

Future Security 17.-18. Februar 2027 – Jetzt anmelden!

Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin

Leitthema: Herausforderungen der zivilen und militärischen Sicherheit im Zeichen hybrider Bedrohungen

Die Future Security bringt Forschende sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie, Behörden und Politik zusammen und bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch auf nationaler Ebene.

Im Mittelpunkt der Future Security 2027 steht die Frage, wie Deutschland angesichts hybrider Bedrohungen seine Handlungsfähigkeit und Widerstandskraft stärken und eine resiliente und zukunftsfähige Sicherheitsarchitektur gestalten kann. Hochrangige Plenarvortragende beleuchten das Leitthema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Programmüberblick

Am ersten Konferenztag stehen hochrangige Vorträge im Plenum im Mittelpunkt.

Am zweiten Konferenztag wird das Leitthema in drei parallelen Fachsessions vertieft:

  • Sensorik als Schlüsselelement zukunftsweisender Lagebilderstellung
  • Cyberabwehr im Hybridkrieg
  • Abwehrstrategien gegen Ausspähung und Sabotage

In der begleitenden Ausstellung präsentieren Fraunhofer-Forschende aktuelle technologische Entwicklungen. Die Abendveranstaltung bietet darüber hinaus Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Anmeldung

Melden Sie sich jetzt online zur Future Security 2027 an!

Die Online-Anmeldung zur Future Security ist ab sofort möglich.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 99 Euro. Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmebestätigung erhalten Sie spätestens Anfang Dezember 2026.

Über die Future Security informiert bleiben

Wenn Sie künftig über die Future Security informiert und zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden möchten, registrieren Sie sich gerne über unser Newsletter-Formular.

Bei Fragen zur Konferenz wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam der Future Security unter fusec@vvs.fraunhofer.de.

Programm

Mittwoch, 17. Februar 2027

12:00 Registrierung, Mittagsimbiss
13:00 Begrüßung
VVS-Vorsitzender und Caroline Schweitzer, Geschäftsführerin des Fraunhofer VVS

 

Keynotes

13:15 Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Innovation und Cyber, BMVg
13:45 Keynote BMFTR angefragt
14:15 Christopher Kroll, Referatsleiter ZV2, Zivile Verteidigung und
Krisenmanagement national, BMI
14:45 Gerneralleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr
15:15 Kaffeepause und Besuch der begleitenden Ausstellung
16:00 Thomas Tschersich, Chief Security Officer (CSO), Deutsche Telekom
16:30 Mathias Böswetter, Fachgebietsleiter KRITIS-, Cyber- und Sicherheitspolitik, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
17:00 Prof. Dr. Andrea Büttner, Institutsleiterin Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV

 

Tagesabschluss und Abendprogramm

17:30 Exponate kurz präsentiert: 1-minütige Kurzvorstellung zu den Exponaten der Begleitausstellung
17:40 Verabschiedung und Überleitung in die Abendveranstaltung
17:45 Aperitif und Besuch der begleitenden Ausstellung
18:30 Abendessen und Netzwerken

Donnerstag, 18. Februar 2027

9:00 Begrüßung und Überleitung in die Fachsessions
Caroline Schweitzer, Geschäftsführerin des Fraunhofer VVS

 

Fachsessions

9:15

Parallele Fachsessions zur Auswahl:

1. Sensorik als Schlüsselelement zukunftsweisender Lagebilderstellung
2. Cyberabwehr im Hybridkrieg
3. Abwehrstrategien gegen Ausspähung und Sabotage

10:50 Kaffeepause und Besuch der begleitenden Ausstellung
11:30 Fortsetzung der Fachsessions

 

Konferenzabschluss

13:00 Zusammenfassung der Fachsessions und Verabschiedung
13:15 Mittagsimbiss
14:00 Ende der Veranstaltung

Fachsessions

In unseren Fachsessions präsentieren wir Ihnen technologische Perspektiven aus dem jeweiligen Themenbereich und stellen sie zur Diskussion.

© Fraunhofer FHR / KI-generiert

Die Fähigkeit, in komplexen und dynamischen Sicherheitslagen z.B. für kritische Infrastrukturen an Land, im Wasser, in der Luft und im Weltraum, bei asymmetrischen Bedrohungen und mit Blick auf Drohneneinsätze (bzw. UxV) frühzeitig belastbare, präzise und handlungsrelevante Lagebilder zu erzeugen, ist eine zentrale Voraussetzung für wirksame Entscheidungsunterstützung in zivilen und militärischen Anwendungen. Sensorik und die Auswertung ihrer Daten bilden dabei die Schlüsselelemente: Sie sind die Grundlage für Erkennung, Identifikation, Bewertung und Nachverfolgung sicherheitsrelevanter Ereignisse und schaffen damit die technologische Basis für robuste Informations- und Führungsprozesse.

Die Session „Sensorik als Schlüsselelement einer zukunftsweisenden Lagebilderstellung“ beleuchtet aktuelle Entwicklungen und zukünftige Potenziale moderner Sensor- und Auswertesysteme für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem radarbasierte undopto-elektronischen Sensortechnologien sowie deren Beitrag zur Erzeugung verlässlicher Lageinformationen unter herausfordernden Einsatzbedingungen. Betrachtet werden sowohl technologische Fortschritte einzelner Sensorsysteme als auch Fragen der Datenfusion, der Echtzeitverarbeitung (u.a. auch Edge Computing), der Resilienz gegenüber Störungen sowie der Integration in Lagebild- und Entscheidungsunterstützungssysteme.

Den Auftakt bildet eine Keynote eines Bedarfsträgers, der die operativen Anforderungen, Fähigkeitsbedarfe und strategische Perspektiven aus Anwendersicht einordnet. Daran anschließend geben sieben Beiträge aus Industrie und Wissenschaft Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten, technologische Lösungsansätze und anwendungsnahe Entwicklungen. Die Session schafft damit ein Forum für den Austausch zwischen Bedarfsträgern, Forschung und Industrie und zeigt auf, wie leistungsfähige Sensorik und Systeme künftig dazu beitragen können, Sicherheitslagen schneller, sicherer und umfassender zu erfassen.

 

Session Chairs:

Stephan Stanko, Fraunhofer FHR
Markus Müller, Fraunhofer IOSB

 

Eine detaillierte Agenda folgt.

© Getty Images

Hybride Kriegsführung nutzt systematisch die Verwundbarkeiten hochvernetzter Gesellschaften im Cyber- und Informationsraum aus – von Supply-Chain-Angriffen über Desinformation bis hin zu zielgerichteten Operationen gegen kritische Infrastrukturen.

Für Deutschland und Europa stellt sich damit zugespitzt die Frage, wie staatliche und private Akteure ihre Handlungsfähigkeit und Souveränität insbesondere im Cyberraum sichern können.

Die Fachsession „Cyberabwehr im Hybridkrieg – Resilienzstrategien für vernetzte Gesellschaften“ beleuchtet aus Bedarfsträgerperspektive aktuelle Bedrohungslagen, Erfahrungen und Fähigkeitslücken in Deutschland. Im Fokus stehen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen, vernetzte industrielle Systeme und öffentliche Verwaltungen sowie die Abhängigkeit von globalen digitalen Lieferketten und nicht-europäischen Technologien.

Darauf aufbauend werden Forschungs- und Lösungsvorschläge aus der Fraunhofer Gesellschaft vorgestellt, die von präventiver Härtung und Detektion über cyber-sichere Architekturen bis hin zu vorbereiteten Reaktions- und Gegenwirkungsoptionen reichen. Die Session verknüpft technische Ansätze mit organisatorischen Maßnahmen im zivilen und militärischen Kontext und adressiert damit ausdrücklich das Leitmotiv integrierter Sicherheit und technologischer Souveränität.

Ziel ist es, in einem kompakten Format konkrete Bedarfe von Behörden, Streitkräften und kritischen Infrastrukturen sichtbar zu machen, sowie bestehende Forschungskompetenzen von Fraunhofer zu spiegeln. Dies liefert die Grundlage für gemeinsame Ansatzpunkte zukünftiger Forschungs- und Transferprojekte zur Cyberabwehr und Stärkung der digitalen Souveränität. 

 

Session Chairs:

Nils Brand, Fraunhofer IESE
Isabelle Linde-Frech, Fraunhofer FKIE

 

Eine detaillierte Agenda folgt.

© Fraunhofer FHR / KI-generiert

Die zunehmende Vernetzung kritischer Infrastrukturen, komplexer Lieferketten und sicherheitsrelevanter Technologien bedeutet gleichzeitig eine erhöhte Vulnerabilität gegenüber Ausspähung, Manipulation und Sabotage. Staatliche und nichtstaatliche Akteure nutzen dabei zunehmend hybride Vorgehensweisen, die physische und digitale Angriffe miteinander kombinieren. Die Session beleuchtet aktuelle Bedrohungsszenarien sowie innovative Ansätze zur Erkennung, Verhinderung und Abwehr von Spionage- und Sabotageaktivitäten.

Im Fokus stehen resiliente Systeme, moderne Sensorik- und Überwachungskonzepte, radarbasierte Lagebildgewinnung, Schutzmaßnahmen für kritische Infrastrukturen, Detektions- und Abwehrsysteme gegen unbemannte Luftfahrzeuge sowie Konzepte zur Absicherung großflächiger Infrastrukturnetze und öffentlicher Veranstaltungen. Ziel der Session ist es, Forschung, Industrie, Behörden und Sicherheitsorganisationen zusammenzubringen, um wirksame und zukunftsfähige Konzepte zur Sicherung von Wissen, Technologien und Schlüsselressourcen zu diskutieren.

 

Session Chairs:

Jan Wessel / Christian Krebs, Fraunhofer FHR
Malte von Ramin, Fraunhofer EMI

 

Eine detaillierte Agenda folgt.

Frühere Konferenzen

Hier erhalten Sie einen Einblick in Inhalte früherer Future.Security-Konferenzen.

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»Für eine substanzielle Stärkung der ›Forschung für die zivile Sicherheit‹«

Positionspapier des VVS

In diesem Papier formuliert der Fraunhofer VVS Impulse für die weitere Ausgestaltung der »Forschung für die zivile Sicherheit«.