Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

Schlüsseltechnologie Radar

 

Fotoähnliche Luftbilder, hochgenaue Vermessung von Satellitenbahnen, ein Blick unter die Erdoberfläche, Darstellung der Luftlage durch Nutzung von Fernseh- und Radiosendern – dies und vieles mehr bedeutet heute Radar. Aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeiten – der Unabhängigkeit von Wetter und Tageslicht, der großen Reichweite, der hohen Empfindlichkeit gegenüber Entfernungsänderungen und der Erzeugung hoch aufgelöster Bilder – ist Radar zum unentbehrlichen Werkzeug für militärische und zivile Anwendungen geworden. Radar und verwandte Hochfrequenzsysteme bilden eine Schlüsseltechnologie in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, insbesondere bei der Aufklärung und Überwachung, aber auch für Schutz- und Sicherheitsanwendungen.

 

Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR entwickelt seit über 50 Jahren zahlreiche innovative Konzepte, Verfahren und Systeme für die elektromagnetische Sensorik und die damit verbundene Signalverarbeitung sowie neue Technologien vom Mikrowellen- bis in den Terahertzbereich. Im internationalen und europäischen Vergleich steht das Fraunhofer FHR damit für Spitzentechnologie.

Ebenso hat das Institut auf dem Gebiet der Weltraumbeobachtung mit dem einzigartigen Weltraumbeobachtungsradar TIRA (»Tracking and Imaging Radar«) über Jahrzehnte ein Know-How aufgebaut, welches von Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt genutzt wird. Passiv-Radar, das die Beleuchtung durch gewöhnliche Radio- und Fernsehsender ausnutzt, um die Luftlage zu erfassen, gehört ebenso zum Repertoire des FHR wie verschiedenste Techniken zur Unterstützung der Bundeswehr, etwa die elektronische Aufklärung unbekannter Radarsysteme, elektronische Gegen- und Schutzmaßnahmen, sowie die Klassifizierung und Identifizierung von Luft- und Landfahrzeugen.

Das FHR bietet seine Kompetenzen auch auf dem zivilen Markt an. Schwerpunkte bilden hier Sicherheitssysteme wie Personenscanner, Hochfrequenzsensoren zum Schutz kritischer Infrastruktur sowie bildgebende Systeme zur Gewinnung von Informationen im Katastrophenfall.

 

Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR 
Fraunhoferstr. 20 
53343 Wachtberg

Geschäftsführender Institutsleiter: 
Dr.-Ing. Peter Knott
peter.knott(at)fhr.fraunhofer.de

Institutsleiter:
Prof. Dr.-Ing.Dirk Heberling
dirk.heberling(at)fhr.fraunhofer.de

Tel: + 49 228 9435-227

Gründungsjahr 1957
Mitarbeiter 285
Haushalt 29 Mio. Euro

http://www.fhr.fraunhofer.de